Sonntag, 27. September 2015

Köln: Monis Mohnkissen mit einem leckeren Cappuccino und selbstgerösteten Bohnen

Van Dyck von Außen
Die Kaffeerösterei Van Dyck mit angeschlossenem Café befindet sich in der Körnerstraße 43, 50823 Köln im Stadtteil Ehrenfeld. Hier ist Moni die Chefin.
Den Tipp für dieses Café bekam ich von Fabio De Nittis. Fabio ist ein cooler Typ, der voller Leidenschaft für Kaffee steckt. Ihn kennenzulernen war wirklich ein Genuss für meine Seele. Für mich ein wahrer König des Kaffees, sozusagen der Coffee-King of Cologne.
Das Van Dyck besuchte ich gleich am darauffolgenden Tag, als ich Fabio kennenlernte. Wir waren von Krups zu einem Bloggerworkshop eingeladen. Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt.



Van Dyck von Innen
In Ehrenfeld angekommen, eröffnete sich vor uns ein unscheinbares Café. Die Umgebung roch nach frisch gerösteten Kaffee. Mein Kumpel meinte: "Man riecht das hier verbrannt." Ich korrigierte ihn und meinte, "Nein, das ist der Duft von gerösteten Kaffee." Wie es der Zufall wollte, konnten wir direkt vor dem Café parken. Wir traten in das Café ein und ein langer Schlauch von einem Laden machte sich breit. In diesem Schlauch ist alles verstaut, die Röstmaschine am Ende, die Siebträgermaschine in der Mitte, ein langer Tisch an der Wand und ein Bereich für die Gäste. Eine Grenze der einzelnen Bereiche war nicht sichtbar. Der komplette Laden ist von oben bis unten gefliest. Ich vermute früher war das ein Friseur oder eine Fleischerei. Irgendwie chic und auch rustikal, so eine Art alter Industrie-Style. Mir gefällt es, denn es hat Charakter und kann Geschichten erzählen.
Am Ende des Ladens befindet sich wie bereits erwähnt die Röstmaschine. Von draußen konnte ich riechen, dass daran gearbeitet wurde.

Der Kaffee-Röster im Van Dyck
Die Kaffeezubereitung wird mit einer zweiarmigen La Cimbali durchgeführt. Nach einem ersten Blick auf die Karte bestellten wir bei der netten Baristi zwei Cappuccino und zwei Stücken "Monis Mohnkissen". Der Kuchen wird nach dem Geheimrezept der Chefin angefertigt.
La Cimbali im Van Dyck
Die Zeit bis das Bestellte uns an den Tisch im Außenbereich serviert wurde, nutzte ich für das Einatmen der Atmosphäre. Der Laden war gut besucht und die Menschen waren sehr nett. Wir fingen sofort Gespräche an und fühlten uns sichtbar gut.
Nun endlich kam unser Cappuccino und das Stück Kuchen. Beides war sehr schmackhaft. Der Kaffee war sehr gut zubereitet und schmeckte perfekt. Für mich eine gewisse Süße verbunden mit Schokolade. Das Stück Kuchen war auch super lecker. Locker und irgendwie saftig, trotzdem es sich um eine trockene Kuchenart handelte.
Wir genossen den Kaffee und den Kuchen sehr. Es dauerte nicht lange und wir bestellten noch einmal das Gleiche.
Unsere Bestellung
Es war ein Genuss. Mein Kumpel, der nicht so ein Kaffeefanatiker ist, war auch sehr begeistert. Sonst trinkt er nicht so gerne Kaffee, aber diesmal stimmte alles.
Natürlich fragte ich nach dem Rezept für den Kuchen, doch dieses Rezept ist geheim und wurde nicht verraten.
Das Van Dyck ist ein typisches Szene-Kaffee im Kölner Ehrenfeld Kiez. Hier trifft man Nachbarn und Kaffee-Fans. Es liegt nicht direkt an einer gut besuchten Einkaufsstraße, sondern etwas abgelegen in einem Wohnviertel. Da sieht man mal wieder, dass sich Qualität durchsetzt. Man folgt der Qualität und nicht dem Standort.
Ich kaufte mir ganz klar eine kleine Packung Bohnen. Meine Wahl war der "Horkheimer" Espresso. Diesen genieße ich gerade jetzt, während ich schreibe. Er macht eine sehr schöne Crema und schmeckt etwas süßer. Das lieben wir Berliner nämlich.

Mein Fazit: Das Van Dyck ist einen Besuch wert. Hier gibt es sehr guten Kaffee und eine gute Auswahl Essbares. Die Atmosphäre ist sehr gut. Man kann mit den Menschen gut quatschen und die Bedienung war wirklich nett. Ein typisches Kiez-Café mit viel Liebe an dem was man tut. So muss es sein.


Van Dyck Blick nach Draussen
 Er grüßt Euch herzlichst
C.M.



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