Samstag, 31. Oktober 2015

Mailand: Am Ort der besten Siebträgermaschinenhersteller auf nen Cappuccino

Palazzo Reale Tässchen
Weihnachtsshopping in Mailand stand an - ist ja bald. Die Stadt der Siebträgerhersteller wie Rocket und das Land der Designer-Taschen. Für mich stand ganz klar auf der Agenda "Kaffee" und für meine Lady Shopping bis zum Umfallen.
Eigentlich eine gute Kombination, denn während meine Frau durch die Geschäfte rennt, entspanne ich gemütlich bei einem Kaffee und lerne so die Stadt und die Leute kennen.
Unsere Tour durch die Stadt führte uns zum Dom von Mailand. Eine sehr schöne Kirche kann ich sagen. Das Schöne war auch die Möglichkeit, auf das Dach zu steigen. Bei schönem Wetter hat man von dort aus einen wunderbaren Blick auf die Stadt.
Neben dem Dom befindet sich der Palazzo Reale und dort direkt im Eingangsbereich das Giacomo Caffe, Piazza del Duomo, 12, 20122 Milano, Italy.

 Ein typisches italienisches Cafe/Restaurant mit sehr schicken Baristi in einem historischen Ambiente. Der Kaffee, den man in Italien bekommt, ist ja meistens hervorragend, wen wundert es auch an diesem Ort, wo die besten Siebträgermaschinen hergestellt werden.
Cappuccino
Die Theke in diesem Café präsentiert sich wie eine Bar aus den 20ziger Jahren zu Zeiten der Prohibition in Amerika so a la "Es war einmal in Amerika". Schon alleine der Spiegel über der Bar macht echt was her.
Theke
Die Bedienung war sehr freundlich trotz vieler Touristen und der Cappuccino kam sehr schnell.
Der Geschmack war sehr gut. Ein toller kräftiger Espresso mit einer sehr schönen Milch-Crema. Die Italiener wissen eben, wie man Kaffee herstellt und röstet.
Warum waren wir eigentlich in Mailand?
Eine tolle Geschichte eigentlich: In Singapur lernten wir eine Familie kennen, die dort seit einigen Wochen ein Restaurant betreibt. Eines Tages liefen wir an dem Restaurant vorbei und meinten "Ein Italiener in Asien, wer geht hier schon essen?" und am nächsten Tag kehrten wir dort ein. Die Dame des Hauses empfing uns sehr freundlich, stellte uns beide Töchter vor und auch ihren Ehemann. Am nächsten Tag hatte meine Frau Geburtstag und wir feierten dort im italienischen Restaurant. Und dann kamen wir ins Gespräch, der Ehemann erzählte von Mailand und was man dort alles besuchen muss. Damit wir das wichtigste behalten, schrieb er alles auf. Wir sollten seine Freunde kennenlernen, die allesamt Cafés betrieben. Das Giacomo Caffee ist eines seiner Empfehlungen und was soll ich sagen, eine sehr schöne Empfehlung, die sich gelohnt hat. Coole Geschichte, oder?

Diesen Blick sollte man nicht missen: Dom von Mailand auf dem Dach
Fazit: Das Café ist unbedingt einen Besuch wert und man kann sehr gut Sight-Seeing verbinden. Kaffee vorher, dann Dom, dann Kaffee nachher, dann Palazzo Reale, dann Kaffee nachher und so weiter. Achso und wenn etwas Zeit bleibt, vielleicht besucht man einfach mal einen Siebträgerhersteller. Ich habe das nicht geschafft, aber vielleicht beim nächsten Mal.

Es grüßt Euch
C.M.

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